Tja, wo sind sie nur.....
eigentlich überall aber es gibt sogenannte Hot Spots.
Im Frühjahr befinden sich die Räuber noch im oberen Teil vom See, wo sie abgelaicht haben. Danach verteilen sie sich allmählich. All dies ist abhängig vom Wasserstand. Je schneller der Pegel fällt desto schneller kommt der Zander im Staubereich an. Dies ist meist ende Juli. Wenn es nun noch warm ist, das Wasser trübe und 24° hat ist vermehrt mit Zanderbissen zu rechnen. Die Hechte folgen meist einen Monat später aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Benutzen Sie ihre Sinne, dort wo die Wellen ans Ufer schlagen wird das Plankton angeschwemmt, Futter der kleinen, darunter stehen die Räuber und schlagen zu.....irgendwann.
Hot Spots.....die Steilkanten (unerreichbar vom Ufer) an denen das alte Flussbett liegt sind immer interessant. In kleinen Buchten und Untiefen stehen gerne Hechte. Die Zander mögen auch sandigen Untergrund, Unterwassererhebungen und alte Bauwerke etc. sind immer ein Versuch wert.
Die Angelgeschäfte und Bootsvermieter haben Karten vom See, nehmen Sie sich die Zeit und prägen sich einige markante Punkte ein. Aktuelle Fänge können Ihnen den Weg zeigen, wo genau wird Ihnen aber kein heimischer Angler mitteilen.
Buchen Sie ggf. einen Fishguide / Angelführer um den See näher kennen zulernen, einige Tipps und Tricks zu erhalten.
Jeder Fishguide bevorzugt eine andere Angelmethode, Sie können es sich aussuchen, Angeln mit Kunstköder, reines Hecht- und Barschangeln sowie kombiniertes Schleppangeln auf Hecht und Zander.