Der Edersee           ist flächenmäßig der zweitgrößte und volumenmäßig drittgrößte Stausee in Deutschland.         Bei einer Länge von 28,5 km und gesamter Uferlänge von immerhin 69,4 km hat man viel zu beangeln und auf einer        Wasseroberfläche von 11,8 Quadrat km, bis zu 199,3 Millionen Kubikmeter Stauraum und maximaler Wassertiefe        von 43,69m haben die Fische mehr als genug Versteckmöglichkeiten.        Deswegen ist der See für Gastangler erst richtig interessant wenn der Wasserspiegel ca. 5m unter Vollstau ist denn die        meisten Bootsvermieter befinden sich nahe der Staumauer und je weniger Wasser drin ist desto mehr bewegen sich die        Räuber in tiefere Regionen, besonders im Sommer.        Neben den steil abfallenden Kanten des alten Flußbetts sind ganz besonders die Hopfenberge die Hot Spots Nummer 1.        Auf der waldecker Seite schroffe Steine und stark abfallend ist die andere Seite sandig flach auslaufend.        Da der Edersee als Stausee auch zur Pegelregulierung der Weser zur dortigen Wasserschifffahrt angedacht ist muss        immer mit wechselnden Pegelständen gerechnet werden. Dies hat zur Folge das sich entlang dem Ufer keine stabile        Vegetation bilden kann und somit den Vorteil das große Teile des Ufers begehbar sind, man beim angeln nicht in         Ästen oder Wurzeln der Bäume und Sträucher hängen bleibt.